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Margot Spielmann-Preis 2026 ausgeschrieben
Bilder von der Preisverleihung 2024. © Jüdisches Museum Westfalen.

Margot Spielmann-Preis 2026 ausgeschrieben

Lesedauer: ca. 2 Min. | Text: _Redaktion _RDN

Auch in diesem Jahr schreibt das Jüdische Museum Westfalen seinen Jugendgeschichtspreis aus

Der Margot Spielmann-Preis zählt inzwischen schon zu den Traditionsveranstaltungen des Jüdischen Museums Westfalen. In den vergangenen Jahren konnten bereits über 40 Jugendliche mit dem Margot Spielmann-Preis für Facharbeiten und über 25 Projekte von Schulen und Gruppen mit dem Preis für Projekte ausgezeichnet werden. Dabei war die Jury immer wieder vom Forscherdrang der Jugendlichen beeindruckt. Gleiches gilt auch für die Projekte: Ob Theaterstück, szenische Inszenierung, Comic oder Video, die Jugendlichen bewiesen stets viel Kreativität. In diesem Jahr geht der Preis nun in die 18. Runde.

Wieder können Projekte u.a. zu den Themen Judentum (jüdische Geschichte, jüdische Religion und Kultur), Nationalsozialismus oder Antisemitismus und Rassismus eingereicht werden. Die Projekte dürfen aus allen Jahrgangsstufen stammen. Es kann sich um Theateraufführungen oder szenische Darstellungen handeln. Auch Videos, biografische oder lokalgeschichtliche Aufarbeitungen z.B. in Form von Bildergeschichten oder Comics dürfen Sie gern bei uns einreichen. Es können aber auch Gedenkfeiern sein, die von Jugendlichen organisiert und durchgeführt wurden. Bitte bewerben Sie sich mit aussagekräftigen Unterlagen wie Manuskripten, Fotos, Tondokumenten oder Videos.

Zum Margot Spielmann-Preis können auch wieder Erstlingsarbeiten junger Forscher*innen (Jahresarbeiten/Facharbeiten) eingereicht werden. Dazu sind die Schüler*innen der Oberstufenjahrgänge aller Schulformen aus Westfalen und dem Rheinland aufgerufen, ihre Facharbeiten oder Wettbewerbsbeiträge, die einen thematischen Bezug zur deutsch-jüdischen bzw. lokalen jüdischen Geschichte und Gegenwart oder zur Religion haben, sich aber auch mit Themen aus der Zeit des Nationalsozialismus befassen können, beim Jüdischen Museum Westfalen einzureichen. Möglich sind u.a. auch Arbeiten aus dem Deutschunterricht zu Werken jüdischer Autor*innen (z.B. Joseph Roth, Franz Kafka, Vicky Baum etc.) oder mit jüdischem Inhalt sowie aus weiteren Fächern wie Religion, Praktische Philosophie, Hebräischunterricht usw.

Wir bitten Sie zudem bei der Verbreitung dieser Ausschreibung um Mithilfe. Informieren Sie bitte Ihre Schüler*innen, die Facharbeiten geschrieben haben, von dieser Ausschreibung. Um genügend Wettbewerbsbeiträge zu bekommen, sind wir sehr auf Ihre direkten Kontakte zu den Schüler*innen angewiesen. Vielen Dank.

Eine erfahrene Jury aus Lehrer*innen sowie Historiker*innen wird die Beiträge eingehend prüfen und bis zu drei Projekte sowie bis zu drei Einzelarbeiten zur Prämierung vorschlagen. Die Preise bestehen aus Büchergutscheinen sowie bei den Projekten aus Gutscheinen für Museumsbesuche der Schulen einschließlich museumspädagogischer Programme. Zudem erhalten alle Preisträger*innen eine Urkunde.

Die eingereichten Arbeiten sollten bitte mit einem kurzen Anschreiben versehen werden, das den*die Verfasser*in der Arbeit mit Namen, Adresse, Emailadresse und Schulanschrift sowie Alter und Jahrgangsstufe nennt. Die Arbeiten können auch als PDF-Datei gemailt oder auf einem Datenträger eingereicht werden. Gleiches gilt auch für die Projekte.

Einsendeschluss: 31. Juli 2026

Die Jury wird die Ergebnisse des Wettbewerbs Ende November bzw. Anfang Dezember in einer „kleinen“ Feierstunde im Museum vorstellen und die Preise überreichen.

Für Nachfragen und Auskünfte wenden Sie sich bitte an Ayleen Winkler oder Thomas Ridder (02362-951431 o. spielmann-preis@jmw-dorsten.de).

Postanschrift für Einsendungen: Jüdisches Museum Westfalen, Frau Ayleen Winkler, Postfach 100620, 46256 Dorsten.

Kontakt:
Ayleen Winkler, spielmann-preis@jmw-dorsten.de

Info
Jüdisches Museum Westfalen

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